Tabak ist ein Urschweizer Gewächs. Seit über 400 Jahren ist das charaktervolle Kraut in der Schweiz heimisch. Und es wird bis heute in bester Qualität angebaut.

Bis der Tabak in unsere Heimat-Zigaretten gelangt, hat er viel Zuwendung erfahren. Die rund 180 Pflanzer, die in der Schweiz Tabak anbauen, nehmen ein schönes Stück Arbeit auf sich. Das anspruchsvolle Gewächs verlangt über 1000 Arbeitsstunden pro Hektar. Auch wenn seit den Ursprüngen des Tabakanbaus in der Schweiz vor über 400 Jahren die Technik enorme Fortschritte gemacht hat, so ist beim Tabak nach wie vor viel Handarbeit gefragt. Ausgesät wird der Tabak im März und verlangt danach regelmässig Pflege auf dem Feld. Etappenweise ernten die Schweizer Pflanzer dann die Tabakblätter von Juli bis Oktober, wobei die Blätter von Hand einzeln von der Pflanze gepflückt werden. Anders als etwa bei Gemüse ist nach der Ernte die Arbeit noch nicht getan. Die Tabakblätter müssen nämlich noch getrocknet und fermentiert werden, wodurch das grüne Blatt die charakteristische gelb-braune Färbung erhält.

Heimat-Tabakfeld in Zihlschlacht

Rund 450 Hektaren Tabak werden in der Schweiz angebaut, was etwa 625 Fussballfeldern entspricht. Der grösste Teil der Tabakpflanzer findet sich im Freiburgischen und Waadtländischen Broyetal. So entfallen denn auch 85 % der Anbaufläche auf die Westschweiz. In die Heimat-Zigaretten kommen ausschliesslich die Schweizer Tabaksorten Burley und Virginia. Der Burleytabak ist seit Jahrhunderten in der Schweiz heimisch. Er wird denn auch traditionell an der Luft getrocknet. Die Tabakblätter müssen dazu auf eine Schnur aufgefädelt werden, dann werden sie mehrere Monate in einer Tabakscheune getrocknet. Der Virginiatabak wurde erst 1992 in der Schweiz eingeführt. Seine Trocknung erfolgt in Öfen, was nur wenige Tage dauert.

Frisch geerntete Tabakblätter

Virginiatabak im Trocknungsofen

Burleytabak, aufgefädelt zur Lufttrockung

Qualitätskontrolle durch den Tabakpflanzer

Und weshalb ist die Heimat-Zigarette die einzige, die ausschliesslich aus Schweizer Tabak besteht? Gute Frage. Zum einen hatte der Schweizer Tabak nicht den besten Ruf. Der Mythos, dass dieser nur als Füllmaterial tauge, hat sich hartnäckig gehalten – bis wir mit der Heimat-Zigarette das Gegenteil bewiesen haben. Zudem wird der Schweizer Tabakmarkt von drei globalen Konzernen beherrscht: Philip Morris International (Marlboro, Philip Morris, Brunette, Chesterfield), British American Tobacco (Parisienne, Kent, Pall Mall, Lucky Strike) und Japan Tobacco International (Camel, Winston). Die lokale Herkunft des Tabaks steht bei diesen international ausgerichteten Grosskonzernen nicht im Vordergrund. China baut weltweit am meisten Tabak an, gefolgt von Indien. Für den internationalen Zigarettenmarkt ist aber Brasilien das Tabakanbaugebiet mit der grössten Bedeutung.

Wissenswertes über Schweizer Tabak

Schweizer Pflanzer bauen auf einer Fläche von 446 Hektaren Tabak an. Dies entspricht 625 Fussballfeldern. Auf 75% der Anbaufläche wächst Burley-Tabak, auf den übrigen 25% Virginia-Tabak.

In 9 Kantonen wird Tabak von 178 Landwirtschaftsbetrieben angebaut. Die Aussaat des Tabaks erfolgt im März. Die Tabakblätter werden in verschiedenen Phasen von Juli bis Oktober geerntet. Der Tabak wird getrocknet und fermentiert und danach direkt zu Heimat-Zigaretten verarbeitet.

Endo Anaconda erzählt die Geschichte des Schweizer Tabaks. Und die, der Heimat-Zigarette.